Wann sollte ich in der Frühschwangerschaft meinen Arzt zusätzlich zu den Vorsorgeuntersuchungen aufsuchen?

Manchmal stellen sich 6 – 8. Wochen nach Beginn der Regelblutung bei positivem Schwangerschaftstest Unterleibsschmerzen ein, die eher einseitig, aber nicht immer sicher lokalisierbar ein. Es sind relativ unspezifische Symptome, die auch bei einer Fehlgeburt oder bei Infektionen auftreten.

Auch leichte Blutungen können auftreten, sie sind meist geringer als bei einer echten Fehlgeburt. Hier sollte immer auch an eine mögliche Bauchhöhlenschwangerschaft gedacht werden, und mittels Ultraschall die korrekte Lagen des Embryos in der Gebärmutter nachgewiesen werden. Die Ursache für die geringeren Blutungen liegt wahrscheinlich an dem im Vergleich zur Normalschwangerschaft erniedrigten Wert des Schwangerschaftshormons HCG (humanes Choriongonadotropin).
Sollten allerdings Blutdruckabfall, Herzrasen, übermäßige Müdigkeit und extreme Blässe dazukommen, muss unbedingt an eine geplatzte Bauchhöhlenschwangerschaft gedacht werden und der Notarztwagen gerufen werden, um auf schnellstem Wege in ein Krankenhaus zu kommen.
Leider ist heute oft das Krankheitsbild nicht mehr so eindeutig. Häufig weisen nur die angezogenen Beine auf eine Reizung des Bauchfells durch ausgetretenes Blut in die Bauchhöhle hin. Durch das Blut kann es auch zu Reizungen des Zwerchfells kommen. Diese Schmerzen werden dann häufig im Schulterbereich empfunden, weil der Nerv des Zwerchfells in diesem Bereich entspringt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.