Wann sollte der NIPT empfohlen werden?

In einer Stellungnahme vom Berufsverband der niedergelassenen Pränatalmediziner wird empfohlen, "dass die Untersuchung nicht losgelöst von den etablierten Verfahren der pränatalen Diagnostik angewandt werden sollte,
und eingebettet sein sollte in eine tiefgreifende Beratung, wie sie auch vom Gendiagnostikgesetz (GenDG) seit dem 1.2.2010 gefordert wird". „Nur so könne im Sinne eines informed consent (informiertes Einverständnis) die Freiheit der Schwangeren zu einer individuellen und eigenständigen Entscheidung für oder gegen eine nicht-invasive Diagnostik sichergestellt werden.“

Die Gefahr besteht, dass die DNA-Tests aus mütterlichem Blut ohne die zuvor erwähnten sorgfältigen Ultraschalluntersuchungen in der 12.-14. SSW und später in der 20. SSW , die beide wesentlich zum Ausschluss von organischen Fehlbildungen dienen, durchgeführt werden.


Nur durch das Zusammenwirken von genetischer Beratung, dem sog. Fein-Ultraschall und ggf. dem DNA-Test gibt es die von Schwangeren gewünschte höchstmögliche Sicherheit in der Pränataldiagnostik ohne Anwendung invasiver Methoden wie z.B. einer Fruchtwasserpunktion.
 

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