Wann können Sie noch gegen die Verstopfung tun?

Wenn der Stuhlgang länger als drei bis vier Tage ausbleibt, Sie einen Blähbauch haben, Unwohlsein besteht oder der Stuhlgang sehr hart ist, können Sie mit folgenden Tips Abhilfe schaffen:

• Trinken Sie viel, essen Sie Weizenkleie oder Leinsamen. Damit diese ihre Wirkung                 entfalten können, müssen Sie viel trinken. Die Stoffe quellen dann auf , setzen durch den       Druck auf die Darmwand einen Reiz, der diese wieder aktiviert.
• Milchzucker (Laktose) ist ebenfalls ein natürliches Abführmittel, erhältlich in Apotheken oder   Reformhäusern
• auch sog. osmotische Abführmittel wie Lactulose oder Mannit können Sie
  verwenden
• auch Sauerkrautsaft oder Sauerkraut selbst kann hilfreich sein
• Homöopathisch interessierte verwenden Nux Vomica, besonders wenn die Verstopfung von   Blähungen begleitet wird oder Bryonia bei hartem Stuhlgang
• Im Notfall suchen Sie Ihren Arzt auf und lassen sich ein Mikroklistier (mini-Einlauf)                 verschreiben. Generell aber sollten sie, ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt, keine                     Abführmittel einnehmen
• Meiden Sie bitte drastische Abführmittel wie Rizinusöl oder antrachinonhaltige, die u.U.         Wehen auslösen können.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind also vielfältig und es scheint, dass jeder selbst herausfinden muss, was helfen kann. Warten Sie aber mit einer Behandlung nicht zu lange.

 

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