Wann können die Kinder mit Büchern beschäftigt werden?

Eltern sollen unabhängig von ihrem sozialen, materiellen und kulturellen Hintergrund dazu ermutigt werden, ihr eigenes und das Leben ihrer Kinder zu bereichern. Das frühe Vertrautsein mit Büchern erleichtert den Umgang mit Büchern in der Schule und in der Ausbildung.
Kinder lieben es zu entdecken. Sie sind von Beginn ihres Lebens neugierig und wissensdurstig. Bücher sind ein ausgezeichneter Begleiter in der Bereitschaft zum Lernen. Babys lernen mit allen Sinnen, sie wollen ein Buch greifen, hochhalten, hineinbeißen. Sie hören der vertrauten Stimme zu, sie erfreuen sich an Reimen, Liedern und Fingerspielen. Sie lieben endlose Wiederholungen und freuen sich, etwas wieder zu erkennen. Frühes gemeinsames Lesen und Vorlesen von Büchern zusammen mit Eltern, Großeltern und Geschwistern fördert zusätzlich die engen Beziehungen in den Familien. Mit Büchern aufwachsen kann bedeuten, dass sich eine lebenslange Liebe zu Büchern entwickelt.
Damit wird schon vor dem 1. Lebensjahr ein Grundstein gelegt für das Interesse an Büchern. Bücher sind ein wichtiger Gegenpol zu Fernsehen und Computer und können eine einseitige Beschäftigung mit den Medien verhindern. Lesen erhält die eigene Aktivität und führt oft in geliebte Traumwelten.

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