Vor allem aber muss sich die Haut während der Schwangerschaft dehnen. Schafft sie das problemlos?

Nur bedingt. Das hängt davon ab, wie fest das Bindegewebe der Frau ist und wie schnell und stark sich der Bauch dehnen muss. Insbesondere bei jüngeren Frauen hat die Haut keine Probleme, sich nach der Schwangerschaft zurückzubilden. Wird das Dehnungsvermögen des Bindegewebes überreizt, bleiben oft sichtbare Spuren der Schwangerschaft zurück: Schwangerschaftsstreifen, auch „stretch marks“ oder Dehnungsstreifen genannt.

Zudem bilden sich vermehrt Krampfadern. Sie entstehen und werden begünstigt, weil die Blutgefäße weit gestellt sind und das Bindegewebe aufgelockert ist. Hiervon ist etwa jede zweite Frau betroffen.

 

 

Alle Fragen zum Thema „Haut und Schwangerschaft“, sind mit Einverständnis der Autoren dem Buch: „Haut, gesund, schön, gepflegt“ von Prof. Dr. V. Steinkraus, Prof. Dr. K. Reich und Marie-Anne Schlolaut, erschienen im Dumont-Verlag, entnommen.

 

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