Stillen und Sex, geht das?

Ein Baby bringt das Familienleben erst einmal ganz schön durcheinander. Viele Paare haben Angst, dass ein Baby auch Ihr Liebesleben beeinflussen könnte.
Die Forsa-Umfrage im Auftrag der „Eltern“ trägt zur Beruhigung bei: 57% aller neugebackenen Eltern sind zufrieden mit ihrem Liebeslebens, fast die Hälfte meint, es sei so gut, wie zuvor.

In den ersten 6 Wochen nach der Geburt haben nur wenige Paare Lust auf Sex und insgesamt nimmt die wöchentliche Frequenz ab.
Natürlich liegt das an der ungewohnten Belastung, Tag und Nacht für das Baby parat zu stehen. Viele sind dann einfach zu müde, um mit ihrem Partner zu schlafen, zumal die Nacht durch die Stillunterbrechungen kurz ist.

Die Rechnung mancher Eltern, das Baby frühzeitig abzustillen, um dann besser schlafen zu können, geht nicht auf. Wissenschaftlerinnen der Universität West Virginia/USA stellten keinen Unterschied bezüglich der Länge und Qualität des Schlafes fest zwischen Frauen, die ihre Babys stellten und solchen, die Ihnen die Flasche gaben. Die Mütter hatten wochenlang ein Schlaftagebuch geführt.

Vielen Eltern gelingt es deshalb nur schwer, abzuschalten und Zeit füreinander zu finden. In Familien, in denen die Mütter allein für die Kinderaufzucht und den Haushalt zuständig waren, ist die Sex-Frequenz nur halb so hoch, wie in Familien, die gemeinsam dafür sorgen. Nutzen Sie die Kinderpausen (Schlafzeiten) dazu, Ihre Lust auszuleben.
 

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