Sonneneinstrahlung und Schwangerschaft.

Die starke Sonneneinstrahlung, besonders in den südlichen Gefilden, besonders in der Zeit zwischen 10.00 und 14.00 Uhr kann gefährlich werden. Ein extrem hoher UV-A und UV-B-Schutz durch Cremes, Milch oder Spray ist daher unerlässlich.

UVA-Strahlen lösen zwar keinen Sonnenbrand aus, sie können aber ganz erheblich die Haut altern lassen und zur Entstehung eines Hautkrebses beitragen. Dieser alarmiert in zunehmendem Masse die Hautärzte. Jährlich erkranken ca. 200.000 Deutsche an Hautkrebs und keine Krebsart steigt so rasant, weshalb regelmäßige Hautkontrollen durch den Fachmann angesagt sind. Alle 2 Jahre können Kassenpatienten ab 35 Jahren ein Hautkrebs-Screening kostenlos durchführen lassen. „Die Haut vergisst nichts“ z.B. Sonnenbrände und Besuche von Sonnenstudios.
Es ist aber nicht nur wichtig, dass Sie die Cremes oder die Sonnenschutzmilch oder Gel verwenden, es muss auch dick aufgetragen werden. Für das Eincremen des ganzen Körpers sollte fast ein Viertel der Tube oder Flasche verwendet werden. Wenn Sie, bei einem Lichtschutzfaktor von 50, nur die Hälfte der erforderlichen Menge zum Einreiben verwenden haben Sie nur noch einen Lichtschutzfaktor von ca. 7!
Auch ohne Sonnenbrand kann aber Ihre Haut stark jucken. UV- und Infrarotstrahlen fördern das Austrocknen der Haut. Seien Sie mit Seifen nicht zu großzügig, ein Tropfen Duschgel reicht, anschließend sollte die Haut wieder mit einer Feuchtigkeitscreme eingesalbt werden.

Patienten, die zu Herpes (z.B. an den Lippen) neigen, sollten mit Ihrem Haus- oder Hautarzt besprechen, ob eine Prophylaxe mit Aciclovir® (3x300mg/Tag) sinnvoll ist. Manchmal hilft auch schon das Abdecken der Lippen mit z.B. Labiosan®.
 

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