Sollte bei dem Partner bereits eine Samenprobe vorliegen?

Das ist in jedem Fall zu empfehlen. Auch Hautärzte oder Urologen können die dazu notwendige Untersuchung vornehmen. Wichtig dabei ist, dass nach der Untersuchung ein qualifiziertes, aussagefähiges Spermiogramm vorliegt, damit der Partner nicht nach kurzer Zeit erneut die für die meisten Männer doch unangenehme Prozedur wiederholt werden muss. In dem dem Spermiogramm sollten alle Fragen beantwortet werden, die bei einer künstlichen Befruchtung eine Rolle spielen können, zum Beispiel :

  • Größe des Volumens der Samenprobe, und pH-Wert (Säuregrad)
  • Anzahl, Beweglichkeit und Formen der Spermien,
  • Prozentualer Anteil der lebenden Spermien,
  • ggf. Test auf Spermien-Antikörper (MAR – mixed antiglobulin reaction) und
  • ggf. biochemische Untersuchung betr. des Zink- und Fruktosegehaltes (Fruchtzucker).
  • Anzahl der Leukozytden pro Milliliter

Also, nur ins Mikroskop gucken und feststellen "und sie bewegen sich doch" ist heute zu wenig.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.