Soll man einen Zucker-Belastungstest (oraler Glucose-Belastungstest, oGTT) machen?

Ärzte und Hebammen empfehlen, dass jede Schwangere einen solchen Test in der 20.-24. Schwangerschaftswoche machen lassen sollte, um eine für Mutter und Kind gefährliche Zuckererkrankung in der Schwangerschaft frühzeitig zu erkennen.

Man geht morgens nüchtern zum Frauenarzt (nachdem man drei Tage zuvor normal gegessen hat), es wird Blut abgenommen und man bekommt einen mäßig lecker schmeckenden Zuckertrunk gereicht (75g Traubenzucker in 400 ml Wasser). Nach zwei weiteren Stunde wird abermals Blut abgenommen und der Blutzucker bestimmt.

Bei auffälligen Werten wird eine Diät oder auch Insulin verordnet, diese Aufgabe übernimmt meist ein darin geschulter Diabetologe.
Normal sind Werte bis 125 mg%, über 200 mg% droht ein Diabetes.

Unbehandelt werden Kinder meist zu groß und schwer, aber dennoch unreifer, die Fruchtwassermenge steigt an, was wiederum zu vorzeitigen Wehen führen kann.

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