Sie hatten sich auf eine Spontangeburt gefreut und sind enttäuscht, dass Sie das nicht geschafft haben.

Es ist Ihre erste Geburt und das Kind liegt mit dem Kopf nach oben (Steiß- oder Beckenendlage) oder will sich mit dem Köpfchen partout nicht richtig einstellen, oder es liegt eine Schwangerschaftserkrankung vor. Nun ist es wider Erwarten doch ein Kaiserschnitt (Sectio) geworden.

Zunächst einmal sollten Sie sich über die Geburt Ihres hoffentlich gesunden Kindes freuen. Das muss absolut im Vordergrund stehen. Allen angehenden Müttern wird geraten, sich nicht zu sehr auf eine Spontangeburt festzulegen. Es gibt einfach zu viele Gründe, die auch im letzten Augenblick noch die Notwendigkeit eines Kaiserschnittes (Sectio) erfordern. Machen Sie sich im Verlauf ihrer Schwangerschaft immer wieder klar, dass heute bis zu 30 % aller Kinder per Kaiserschnitt geboren werden; ihre Chance für eine Spontangeburt also von vornherein reduziert ist.

Informieren Sie sich also am besten vor Ende der Schwangerschaft bei ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme schon einmal über einen Kaiserschnitt, dann wird Ihnen die große Enttäuschung erspart bleiben.

Überraschend und interessant ist, dass es in Deutschland starke regionale Unterschiede gibt, was die Häufigkeit von Kaiserschnitten angeht. So werden in Sachsen-Anhalt "nur" 25 % der Kinder per Kaiserschnitt entbunden, im Saarland aber schon über 35 %!!

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