Runter vom Süßen, warum? (R = motheR)

Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung hält einen energetischen Mehrbedarf der Schwangeren von nur 250 kcal für ausreichend und geht dabei von dem Energiebedarf einer normalgewichtigen Frau von ca. 2300 kcal aus, d.h. der Mehrbedarf liegt gerade einmal bei rund 10%.

 

Dieser wird häufig über Kohlenhydrate erreicht.

Dafür sollten aber sog. hochmolekulare bzw. langkettige Kohlenhydrate (sie bestehen aus vielen sog. Zuckermolekülen) gewählt werden. Dazu gehören z.B. Vollkornbrot, Müsli, Kartoffeln, Salat, Obst und Gemüse. Letztere enthalten zusätzlich Vitamine und Ballaststoffe.

 

Zucker gehört zu den sog. kurzkettigen Kohlenhydraten (nur wenige Zuckermoleküle), wie sie auch in weißem Mehl (Brötchen, Weißbrot) in Kuchen, Süßwaren und in süßen Getränken vorkommen. Diese Kohlenhydrate werden auch als leere Kohlenhydrate bezeichnet, weil sie außer den Kalorien keine gesunden Stoffe für den Organismus enthalten.

Interessanterweise kann der Energieträger im Körper – Glukose – aus Eiweißen (Proteinen) und Fetten hergestellt werden, ein Engpass ist also auch bei geringer Kohlenhydratzufuhr ausgeschlossen.

 

Kohlenhydrate sind übrigens keine Ballaststoffe, wie häufig vermutet wird.

 
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