Proliferative Retinopathie – was ist das?

Als Retinopathie wird die Erkrankung bzw. die krankhafte Veränderung der Netzhaut bezeichnet, die im Wesentlichen durch einen Diabetes hervorgerufen wird. Man unterscheidet eine nicht-proliferative von einer proliferativen Retinopathie.

Die nicht-proliferative Retinopathie entsteht durch erhöhte Blutzuckerwerte, die zu Einlagerungen von Fetten und Eiweißen in die Blutgefäßwände führt. Man nennt das eine Mikroangiopathie, das ist eine Erkrankung der kleinsten Blutgefässe. Es entstehen Mikroaneurysmen, das sind kleinste Erweiterungen, dieser Blutgefässe, die im weitern Verlauf platzen können und zu kleinsten Blutungen führen können.

Die proliferative Retinopathie entsteht durch weitergehende Durchblutungsstörungen, die zu einer Sauerstoffmangelversorgung führen. Der Körper reagiert darauf mit dem zusätzlichen Einwachsen von Blutgefässen in die Netzhaut, die aber auch in den Glaskörper vordringen und zu Einblutungen in den Glaskörper führen können.

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