Mir wird beim Reisen schlecht, was kann ich tun?

Man schätzt, dass in den Industrieländern 9 von 10 Menschen schon einmal von einer Reisekrankheit betroffen waren.Frauen haben dabei ein höheres Risiko als Männer, und besonders Kinder zwischen 2 und 12 Jahren leiden unter der Reisekrankheit. Aber selbst Hunde, Katzen, Pferde und sogar Fische erleiden eine Seekrankheit.

Beim Autofahren: Setzen Sie sich so weit wie möglich nach vorn und blicken Sie durch die Frontscheibe. So können Sie die Bewegungen des Fahrzeugs verfolgen und Gleichgewichtsorgan und Augen sind im Einklang.

Vermeiden Sie auch das Lesen von Büchern, das Studieren von Landkarten oder den Blick auf das Display Ihres Mobilfunkgerätes.

Auf einer Seefahrt: Der beste Platz ist immer noch an Deck in frischer Luft und der Möglichkeit, auf den Horizont zu blicken. Halten Sie sich in der Mitte des Schiffes auf, dort sind die Bewegungen am geringsten.

Was kann zusätzlich helfen?

Die Apotheken halten eine ganze Reihe von Medikamenten gegen Reisekrankheiten vor: es gibt Tabletten (z.B. Reisetabletten Ratiopharm® ), oder Kaugummi (Superpep®), Zäpfchen (Vomex A Supp® und Emesan®. Pflaster, wie Scopoderm TTS® sind zumindest in Europa aus dem Handel genommen worden (in der USA: Transderm Scop®, nur über eine internationale Apotheke zu erhalten).

Für Kinder und Schwangere sind Extrakte aus der Ingwerwurzel empfehlenswert:
z.B. Ingwer Fly and Drive®. Man kann aber auch kleine Ingwerscheibchen über einen längeren Zeitraum kauen oder tee trinken.
Ingwer hilft zwar nachgewiesenermassen gegen die typische Schwangerschaftsübelkeit, ein eindeutiger Beweis für die Wirkung bei der Reisekrankheit fehlt jedoch. 

Homöopathische Anwendungen sind möglich mit Cocculine®, Nausetum®, Weleda Nausyn® u.a.

 

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