Milchbildung, Vormilch (Kolostrum) Was sollte ich über meine Brust und die Milchbildung wissen?

 

Die weibliche Brust besteht  aus Fett- und Bindegewebe sowie aus Drüsen, den sog. Milchbläschen, welche die Milch produzieren.

Von diesen Milchbläschen führen Milchgänge zu den Brustwarzen. In diesem Bereich liegen zahlreiche Nerven, die dafür sorgen, dass mehr Milch gebildet wird, wenn diese Bereiche stimuliert werden, z.B. durch das Saugen des Kindes. 

Die erste Milch, die nach der Geburt, manchmal auch schon Wochen zuvor, gebildet wird, wird Vormilch oder Kolostrum genannt. Häufiges Anlegen des Neugeborenen fördert die Milchbildung und der häufige Kontakt zwischen Mutter und Säugling entwickelt sich zu einer harmonischen Stillbeziehung.

Die Vormilch (Kolostrum) ist eine dickflüssige gelbe Milch. Sie enthält, im Gegensatz zur normalen Muttermilch mehr Proteine und Mineralien, weniger Fett, jedoch mehr fettlösliche Vitamine und Immunoglobuline, mit der Ihr Kind genau die richtigen Nähr- und Abwehrstoffe erhält, die es benötigt. Die Vormilch wird zudem leichter verdaut als reife Milch und wirkt abführend. 

Die sog, Übergangsmilch und die reife Muttermilch haben eine andere Zusammensetzung; der Fett- und Zuckergehalt steigt langsam an, der Protein- und Immunoglobulinanteil sinkt und die Milch enthält viel mehrWasser und Kalorien.

 

 

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