Malariagefahr im Urlaub und schwanger, worauf sollte ich achten?

Malaria ist immer noch die am häufigsten nach Deutschland eingeführte Krankheit. Im Jahre 2011 wurden 562 Fälle dem RKI (Robert-Koch-Institut) gemeldet, nur noch einer führte zum Tode.
(70 % der Erkrankten hatten keine Malaria-Prophylaxe durchgeführt).

Grundsätzlich sollte auch bei einem nur minimalen Malariarisiko auf eine konsequente Expositionsprophylaxe geachtet werden.
Neben imprägnierten Moskitonetzen und einer eher hellen Kleidung, werden hierbei auch Repellents (chemisches Insektenabwehrmittel) wie DEET (Diethyltoluamid) z.B. Nobite®Haut sensitiv verwendet. Wegen des Allergierisikos ist das allerdings für Schwangere nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen erst ab dem 2. Trimenon geeignet, für Kleinkinder hingegen aber nicht. Zusätzlich ist auch eine schon vor der Reise beginnende Chemoprophylaxe oder eine für den Notfall mitgeführte Standy by-Therapie möglich.
 

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