Kommt es bei einer Übertragung immer zu einer Gewichtszunahme des Kindes?

Wenn die Plazentafunktion nicht beeinträchtigt ist (kein Nachweis einer Plazentainsuffizienz), kommt es zu einer Gewichtszunahme des Kindes. Das Risiko für ein Kind über 4000 g liegt in der 42. Schwangerschaftswoche um ein Viertel (25 %) höher als bei einer Geburt am Termin. Die kann zu einem verlängerten Geburtsverlauf, zu einer größeren Zahl operativer Entbindungen, zu vermehrten mütterlichen Weichteilverletzungen sowie zu kindlichen Verletzungen wie Schulterdystokie (das ist in Bezug auf den Geburtskanal eine Einstellungsanomalie, die wegen eines drohenden Sauerstoffmangels einen geburtshilflichen Notfall darstellt) und Plexusparesen (Armlähmungen). Nur für den Fall einer Plazentainsuffizienz (Mangelversorgung) ist mit keiner weiteren Gewichtssteigerung zu rechnen.

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