Kann Progesteron eine Frühgeburt bei Zwillingsschwangerschaften verhindern?

Bei Hochrisikoschwangerschaften mit Einlingen hat die Gabe von Progesteron (Hormon, das in der zweiten Zyklushälfte, aber auch in der Schwangerschaft vermehrt gebildet wird –  auch als Schwangerschafts-Schutzhormon bezeichnet) gute Ergebnisse gebracht.

Leider scheinen Progesterone bei Zwillingsschwangerschaften nicht den gleichen postiven Effekt zu haben (Pediatrics 4 1147 (2009). Frauen mit Zwillingsschwangerschaften, die Progesteron ab der 24. SSW erhalten hatten, hatten kaum weniger Frühgeburten vor der 34. SSW, als Frauen, die ein Placebo erhielten.  Die Autoren sehen deshalb nur einen unwesentlichen Vorteil in der Gabe des Progesterons ab der 24. SSW.

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