Kann man im Ultraschall Fehlbildungen erkennen?

Ärzte erkennen immer häufiger schon in frühen Schwangerschaftswochen Fehlbildungen.

Insgesamt finden aber nur bei 3-4 % aller Schwangerschaften Fehlbildungen, ein Teil davon sogar nur sog. Nebenbefunde, die für die Kinder kaum Bedeutungen haben. 

Lt. Mutterschaftsrichtlinien müssen werdende Mütter über Fehlbildungen und die Möglichkeit ihrer Diagnostik aufgeklärt werden, ebenso aber auch über die Risiken dieser Diagnostik, die u.U. schwere ethische Probleme, wie die Beschäftigung mit einem Schwangerschaftsabbruch, mit sich bringen können. Sie können diese Aufklärung ablehnen, müssen aber dem Arzt unterschreiben, dass Sie darauf verzichtet haben.

Viele Frauen verzichten aus Angst, eine dieser eher seltenen Fehlbildung könnte erkannt werden, auf eine Ultraschalluntersuchung. Dabei kann nach einer solchen Untersuchung doch meist Entwarnung gegeben werden und die Schwangerschaft um so sorgenfreier genossen werden, so dass Sie sich um so mehr auf ein gesundes Kind freuen können. "Angst verhindert ja eine mögliche Fehlbildung, nicht, aber sie behindert das Leben".
Ein anderes Problem ist die Qualität der Untersucher und ihrer Geräte. Es ist schon erstaunlich, was heutzutage auch schon kostengünstigere Ultraschallgeräte zu leisten imstande sind. Aber man muss auch die Ultraschallbilder lesen und interpretieren können. Meist gelingt das nur nach jahrelanger Übung.
Nach Aussage der DEGUM, der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin, werden hierzulande knapp 50 % der Fehlbildungen erkannt, im Bereich des Herzens nur gerade 30 %. Es könnten viel mehr sein. Aus diesem Grunde gibt es spezialisierte Ärzte, die auch seltenere Fehlbildungen schon häufiger gesehen haben und sie ihnen deshalb eher auffallen. Seit 2013 wird allen angehenden Müttern beim 2. Ultraschall zwischen der 18.und 21. SSW (Schwangerschaftswoche) auf Wunsch eine Fehlbildungsdiagnostik angeboten.
Zu empfehlen ist, diese bei einem Spezialisten (z.B. Qualifikation nach Degum II oder III) oder in einem Praenatalzentrum durchzuführen. Diese wird von den Krankenkassen meist nur bei Risikoschwangerschaften und Verdacht auf Auffälligkeiten bezahlt.
Risikoschwangerschaften sind bereits alle Frauen über 35, oder unter 18 Jahren, sowie Frauen, die mehr als 4 Kinder geboren haben, Frauen mit Vorerkrankungen, wie Diabetes, Nierenerkrankungen u.a., Frauen mit auffälligem Ultraschall, Frauen mit Erkrankungen bei vorausgegangenen Schwangerschaften und mit Mehrlingen. Für Schwangere ohne derartiges Risiko ist der Fehlbildungsultraschall eine Igel-leistung (Selbstzahlerleistung ca. 200 -300 €).

h meist Entwarnung gegeben werden und die Schwangerschaft um so sorgenfreier genossen werden, so dass Sie sich um so mehr auf ein gesundes Kind freuen können. "Angst verhindert ja eine mögliche Fehlbildung, nicht, aber sie behindert das Leben".

Ein anderes Problem ist die Qualität der Untersucher und ihrer Geräte. Es ist schon erstaunlich, was heutzutage auch schon kostengünstigere Ultraschallgeräte zu leisten imstande sind. Aber man muss auch die Ultraschallbilder lesen und interpretieren können. Meist gelingt das nur nach jahrelanger Übung.

Nach Aussage der DEGUM, der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin, werden hierzulande knapp 50 % der Fehlbildungen erkannt, im Bereich des Herzens nur gerade 30 %. Es könnten viel mehr sein. Aus diesem Grunde gibt es spezialisierte Ärzte, die auch seltenere Fehlbildungen schon häufiger gesehen haben und sie ihnen deshalb eher auffallen.                     Seit 2013 wird allen angehenden Müttern beim 2. Ultraschall zwischen der 18.und 21. SSW (Schwangerschaftswoche) auf Wunsch eine Fehlbildungsdiagnostik angeboten.

Zu empfehlen ist, diese bei einem Spezialisten (z.B. Qualifikation nach Degum II oder III)  oder in einem Praenatalzentrum durchzuführen. Übrigens ist die Ultraschalluntersuchung in Kliniken auch nur dann besser, wenn der Untersucher eine entsprechende Qualifikation hat (s.o.) hat.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.