Kann jede Frauenärztin und jeder Frauenarzt die Nackentransparenz messen?

Im Prinzip ja, wenn sie/er denn ein dafür geeignetes Ultraschallgerät hat, wobei es unerheblich ist, ob die Untersuchung von der Bauchdecke oder von der Scheide aus durchgeführt wird. Lediglich bei starken Bauchdecken (Adipositas) kann die Sicht stark eingeschränkt und eine Beurteilung der Nackentransparenz kaum möglich sein.

Es ist allerdings kaum ausreichend, zu sagen, „die Nackentransparenz sei nicht vergrößert“, ohne dass eine Messung durchgeführt worden ist, und die Messung nicht in Bezug zum mütterlichen Alter gesetzt wird. 

Das ist dann die Domäne im Rahmen des First-Trimester-Screenings (FTS). Hierzu bedarf es aber einer gesonderten Qualifikationen.

 
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