Kann die Kaiserschnitt-Narbe reißen?

Die in der Haut nicht, wohl aber die in der Gebärmutterwand. Das passiert allerdings sehr selten (1-3%). Wichtig ist unter der Geburt deshalb eine genaue CTG-Überwachung und die Überwachung vaginaler Blutungen. Ein Riss macht sich durch starke Schmerzen bemerkbar, muss es aber nicht. Deshalb verzichtet man heute eigentlich nicht mehr auf eine Betäubung mittels Periduralanaesthesie (PDA). Weitere Hinweise können ein mütterlicher Blutdruckabfall oder Dauerkontraktionen sein. Manchmal ist die sogenannte Ruptur (ein Riss) auch von außen zu tasten. Die Entbindung nach einem vorangehenden Kaiserschnitt sollte aber in jedem Fall in einer gut ausgerüsteten Klinik erfolgen.

Übrigens, je geringer der zeitliche Abstand zwischen Kaiserschnitt und neuerlicher Geburt ist, um so höher ist das Rupturrisiko. Eine erneute Geburt sollte dann am besten erst in 2 Jahre geplant werden.

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