Ist Ultraschall für das Kind zu laut? Ist Ultraschall wirklich so laut, wie man immer wieder hört?

 

Wenn Sie das nächste Mal bei Ihrem Arzt sind, lassen Sie sich doch einfach den 

Schallkopf einmal ans Ohr halten. 

Was hören Sie?….. so gut wie nichts.

Warum auch, es werden Schallwellen im nicht hörbaren Bereich ausgesendet.

Unseren Ohren steht nur ein begrenztes Frequenzspektrum (Frequenz der Schallwellen) zur Verfügung. Alle Frequenzen, die höher oder niedriger sind, können wir nicht hören.

       

Warum also wird immer wieder in Laienkreisen behauptet, Ultraschall sei so laut wie ein Düsenjäger, der in niedriger Höhe über uns hinwegrauscht?

Wahrscheinlich ist das reine Panikmache, vielleicht, um nicht erklären zu müssen, dass man Angst vor dem Ultraschall hat – aber nicht vor dem Schallen selbst, sondern vor seinen möglichen Ergebnissen. 

 

Normalerweise zuckt man bei einem plötzlichen Lärm zusammen. Müsste es nicht einem ungeborenen Kind auch so gehen, wenn diese Aussage zutreffen würde? In über 200.000 Ultraschalluntersuchungen ist mir das jedenfalls nie aufgefallen.

Hinzu kommt: das Gehör eines ungeborenen Kindes entwickelt sich frühestens ab der 22. SSW, zu einem Zeitpunkt also, zu dem die meisten Untersuchungen bereits abgeschlossen sind.

 

Unabhängig davon sollte man Ultraschall auch in der Frühschwangerschaft nur so oft durchführen lassen, wie unbedingt nötig; das sind bis zur 22. SSW maximal 3 Untersuchungen.

 

 

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