In der Familie grassiert eine Grippe-Infektion. Ist das Baby gefährdet?

Neugeborene haben in der Regel über die Mutter einen guten Nest- und Immunschutz, der sich erst mit 3-6 Monaten verliert , je nachdem, wie lange gestillt wird.
Bis zu dieser Zeit ist das Baby bei Ansteckung einer Virusgrippe gut geschützt, es besteht kaum Temperaturerhöhung.

Der Schnupfen kann allerdings sehr lästig sein, weil die Kleinen noch nicht gelernt haben, durch den Mund zu atmen.
Hebammen empfehlen etwas Muttermilch in die Nase. Ein gutes Mittel für eine freie Nase ist Majoran-Salbe, die die Apotheke für wenig Geld gerne anfertigt. Gestillte Säuglinge sind weniger anfällig.

Eine neue Dimension bietet die Mexiko-Grippe, auch Schweinegrippe genannt (H1N1-Virus). Die Mutter besitzt keine Immunkörper, die auf das Kind über die Plazenta auf das Neugeborene übertragen werden können und die das Kind in den ersten Lebensmonaten schützen (wie bei Masern/Mumps/Röteln/Windpocken). Daher können Säuglinge auch schwer krank werden.

Deshalb sollten sich insbesondere Schwangere gegen Grippe impfen lassen, sowie die Grippesaison im Herbst begintt. Damit bekommt auch Ihr Säugling einen besseren Schutz mit auf den Weg.

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