Ich habe erst nach der Röteln-Impfung festgestellt, dass ich schwanger bin.

Üblicherweise ist eine Röteln-Impfung in der Schwangerschaft kontraindiziert (d.h. lt Richtlinien nicht vorgesehen und nicht erwünscht) und sollte auch nach der Impfung 3 Monate lang verhindert werden., da Impfviren auf das Kind übertragen werden können.

Studien aus dem Iran scheinen aber zu bestätigen, dass Impfviren kaum ein Risiko für das Ungeborene darstellen.
So schreibt die Stiko (Ständige Impfkommission), das eine versehentliche Impfung keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch darstellt.

(Epi Bull 31,2005,275)

Einer deutschen Studie zufolge entwickeln nach einer Rötelnimpfung aber noch vor einer Konzeption (Befruchtung) zwar 7,7 % der Kinder eine akute Rötelninfektion, aber in keinem Fall wurde eine Röteln-Embryopathie beobachtet.

Untersuchungen aus Schweden, England und den USA bestätigen das.

 

 

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