Gibt es Nahrungsmittel, die zur Allergieprävention (Vorbeugung zur Vermeidung von Allergien) geeignet sind?

Man rechnet derzeit damit, dass 15-20 % der Kinder in Industrienationen an einer atopischen Dermatitis (bekannter als Neurodermitis) erkrankt sind. Die Zunahme allergischer Erkrankungen macht eine Prävention dringend erforderlich. 

 

In der medizinischen Boulevardpresse wird bereits farbenfroh dafür geworben, wie sich ein Allergierisiko vermindern lässt. Aber stimmt das mit dem bisherigen Wissenstand überein?

 

Dazu gibt es die sog. S3-Leitlinie Allergieprävention, Update 2009, der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V., aus der im folgenden auch frei zitiert wird: 

 

Zunächst wurden 217 Originalarbeiten, die sich mit der Thematik befassen berücksichtigt. Die beteiligten Autoren stimmen darin überein, dass sich die Empfehlungen zur Primärprävention von Asthma, Heuschnupfen und atopischen Ekzem, auch atopische Dermatitis oder Neurodermitis genannt, (was soviel heißt, wie „ungewöhnliche flächige, entzündliche Hautveränderung als überempfindliche Reaktion vom allergischen Soforttyp), nicht voneinander unterscheiden:

Man geht von einer grundsätzlich ausgewogenen und nährstoffdeckenden Ernährung aus. 

 

Und: die Daten unterstützen die Empfehlung des ausschließlichen Stillens über 4 Monate zur Vorbeugung (Prävention) allergischer Erkrankungen.

 
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