Gibt es ein vor- und nachgeburtliches Screening betr. Alkohol?

Als Screening wird eine Suchmethode genannt (.z.B. Neugeborenen-Screening zur Frühdiagnose gut therapierbarer Erkrankungen, die unerkannt nur schwer behandelbar wären).

Zum Ausschluß eines Alkoholsyndroms werden mittlerweise dazu die sog. T-ACER3-Kriterien verwandt. T-ACER 3 ist ein Enzym (Alkalin ceramidase) für das Gen ACER3 codiert.

Mit der Bestimmung dieses Enzyms kann relativ schnell und einfach das Risiko des Trinken in der Schwangerschaft ebenso bestimmt werden, ebenso die Langzeit-Vorhersage betr. der neurologischen Entwicklung der betroffenen Kinder. (Jones T.B. et al. Clin. Obstet. Gynec. 02/14(2013).

 

Einmal diagnostiziert, bestehen bessere Chancen für ein Einwirken auf Schwangere, die Alkohol trinken.

 
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