Geschichtliches zum Stillen:

Die Natur hat zwar von vornherein das Stillen als erste Ernährung für den Säugling vorgesehen, dennoch unterlag das Stillen immer wieder Mode-Trends.

Viele Jahrhunderte hindurch übernahmen Ammen in den begüterten Familien das Stillen. Mit Aufkommen der industriell gefertigten Milch trat eine gewisse Stillmüdigkeit ein.

Gerade in den Entwicklungsländern, in denen das Stillen schon aus Gründen der Infektionsschutzes für die Neugeborenen eine große Bedeutung hat, erliegen viele Frauen den Werbekampagnen der großen Nahrungskonzerne und ziehen käufliche Baby-Nahrung vor. 

Seit Beginn der 90er Jahre wird das Stillen von offiziellen Stellen und Stillberaterinnen aktiv gefördert. Das ist insbesondere auch einer großangelegten Offensive der WHO (Weltgesundheitsorganisation) zu verdanken. In Deutschland hat sich das "stillfreundlichen Krankenhaus" einen Namen gemacht und von offizieller Stelle fördert die Nationale Stillkommission seit 1994 das Stillen. Diese Kommission setzt sich aus Vertretern der betroffenen Berufsgruppen zusammen und ist räumlich beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin angesiedelt.

 
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