Führen unsere Ernährungsgewohnheiten ebenfalls zur Darmträgheit?

Die Ernährung ist heutzutage durch ein zuviel an Kohlehydraten und ein zuwenig am Ballaststoffen gekennzeichnet.

Die Ernährung vieler Frauen zwischen 20 und 35 Jahren leidet unter entscheidenden Ernährungsfehlern; sie enthält ein zuviel an Kohlehydraten, die als Energieträger gar nicht benötigt werden (es sei denn, sie gingen schwerer körperlicher Arbeit nach). Zudem glauben viele, die üblichen Kohlehydrate seien reich an Ballaststoffen. Das aber ist nicht der Fall.

Ballaststoffe sind zwar auch Kohlehydrate, die aber zum großen Teil unverdaulich sind, weil sie durch die im Darm enthaltenen Enzyme nicht aufgespaltet werden können. (Enzyme, früher Fermente genannt, beschleunigen chemische Reaktionen). Ein Teil von ihnen wird jedoch durch die im Darm befindlichen Mikroorganismen zersetzt und in kurzkettige Fettsäuren verwandelt, die vom Körper aufgenommen werden können. Die übrig gebliebenen unverdaulichen Bestandteile wirken als Ballaststoffe im Darm, binden Flüssigkeit, quellen auf und setzen so einen Reiz an der Darmwand, was zu vermehrter Peristaltik (Beweglichkeit) des Darms führt. Derartige Ballaststoffe nehmen wir bevorzugt über Obst, Getreide und Gemüse zu uns.

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