Diagnostik der Ringelröteln:

Ein sog. Antikörper-Suchtest auf Parvovirus B 19 wird durchgeführt, wenn ein Verdacht auf eine Parvovirus-Infektion besteht.
Nur dann wird dieser Test wird von den Krankenkassen bezahlt. 

Ein Screening, also eine Untersuchung bei möglichst vielen Schwangeren, wird allgemein nicht für sinnvoll gehalten, weil es keine zugelassene Therapie gibt, (lt.
Berufsverband der Frauenärzte).

Allerdings sollten besonders gefährdete Gruppen, wie z.B. Kindergärtnerinnen, Kinderkrankenschwestern und Grundschullehrerinnen, die häufig in Kontakt mit dem Erreger kommen könnten, bei der Ersteinstellung auf Parvovirus B 19-Antikörper untersucht werden.
Das erspart im Falle von Ringelröteln im Umfeld der Institution (Kindergarten, Schule) erhebliche Ängste und Untersuchungen. Wenn Antikörper nachgewiesen sind, können die Beteiligten weiter an ihrem Arbeitsplatz bleiben.

 
 

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