Diagnostik der Cytomegalie-Infektion:

Die Erstinfektion wird wegen der geringen Symptomatik nur selten diagnostiziert. In der Schwangerschaft aber sollte u.a. frühzeitig eine Untersuchung auf Toxoplasmose und Cytomegalie erfolgen.
Dabei werden sog. CMV-Antikörperuntersuchungen durchgeführt. Bislang kann eine CMV-Erstinfektion nur aufgrund einer Serokonversion eindeutig erkannt werden. (Bei einer Serokonversion wird – als Beweis für eine Infektion – ein anfänglich negativer Antikörperwert positiv). Zusätzlich gibt es einen deutlichen Anstieg der Immunglubuline (IgG und IgM).

Ein positiver direkter Virusnachweis kann aus dem Urin oder von der Zervix (Muttermundsbereich), aus Speichel, Rachensekret, aus Chorionzotten und Fruchtwasser, aus fetalem Blut und aus der Muttermilch erfolgen.

Die pränatale Diagnostik (Chorionzottenbiopsie, Fruchtwasseranalyse, Nabelschnurblut) wird im wesentlichen bei auffälligen serologischen Befunden (Untersuchungen aus dem Serum zur Antikörperbestimmung) oder bei abnormen Befunden im Ultraschall durchgeführt.
 

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