Besonderheiten beim Harnwegsinfekt

• Sollten zwar Bakterien nachweisbar, aber auf dem Nährboden einer Urinkultur nichts   gewachsen sein, sollte mit einer Spezialuntersuchung nach Clamydien, Herpes und     ggf. nach Tuberkulose, Myco- und Ureaplasmen gesucht werden.
• Sollte die Antibiotikabehandlung innerhalb von kurzer Zeit keine Besserung ergeben,   sollte auf ein anderes Präparat gewechselt werden z.B. Gyrasehemmer oder                 Cephalosporine.

• Im Falle einer Infektion durch Aufsteigens der Bakterien über den Harnleiter in das       Nierenbecken spricht man von einer Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis).
  Sie zeichnet sich besonders durch ein klopfschmerzhaftes Nierenlager aus. Hier           muss die Behandlung auf 14 Tage ausgedehnt werden.

 

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