Behandlung einer B-Streptiokokken-Infektion:

Für die Therapie der Wahl stehen Penicillin oder Ampicillin zur Verfügung.
Die antibiotische Behandlung bei Risikopatientinnen unter der Geburt durch eine intravenöse Behandlung hat zu einer starken Verringerung der Infektionen der Neugeborenen geführt.

Aber auch die Behandlung mit sog. Laktobakterien (Milchsäurebakterien) kann dazu beitragen, alle anderen Bakterien aus dem Vaginalmilieu zu verdrängen. So bewirkte die Behandlung mit Milchsäure-Gel ab der 15. SSW, dass bereits in der 17. SSW keine B- Streptokokken mehr nachweibar waren.                                                                                Da es aber rel. schnell wieder zu einer Neubesiedlung mit Streptokokken kommen kann, sollte das Milchsäure-Gel alle 3 Tage angewendet werden, und 4-wöchentlich ein Scheidenabstrich vorgenommen werden.

 

 

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