• Was ist der Triple-Test?

Seit langem weiß man, dass bei bestimmten Chromosomenstörungen die blutchemischen Befunde gegenüber der Norm verändert sind. 

Als man noch nicht die Bedeutung der oben genannten auffälligen Ultraschall- Befunde (Marker) kannte, hat man versucht, das Risiko für eine Trisomie (3 statt 2 Chromosomen) mit Hilfe des sog. Triple-Tests (Triple = 3) in Verbindung mit dem mütterlichen Altersrisiko zu berechnen.

Dieser Test wird kann zwischen 16 und 18. SSW  durchgeführt werden.

Beim Triple-Test wurden folgende Faktoren untersucht: das ß-HCG , (das ist die freie Kette des mütterlichen Schwangerschaftshormons) und das AFP (alpha-Fetoprotein), ein Eiweiss, das bei einem sog. offenen Rücken (spina bifida) deutlich erhöht, bei der Trisomie 21 aber erniedrigt ist. Als drittes wurde der Oestriol– Wert (Oestrogen) berücksichtigt. Letzterer eichnete sich aber durch erhebliche Schwankungsbreiten aus und schien daher weniger für die Risikoberechnung geeignet zu sein, und so ist der Triple-Test aus dieser Form der Wahrscheinlichkeisberechnung weitgehend wieder verschwunden.

 
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