Hebammen

Hat man einen Anspruch auf Hebammenhilfe?

Die Kosten für Hebammenhilfe werden von Krankenkassen und Sozialämtern für die Zeit der Schwangerschaft, Geburt, im Wochenbett und während der Stillzeit übernommen. Folgende Leistungen bieten Hebammen an:

 

  1. In der Schwangerschaft:
    • Beratung
    • Geburtsvorbereitungskurse
    • Vorsorgeuntersuchungen
    • Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden (z.B. Übelkeit, Ödeme, Karpaltunnel-Syndrom, Schlafstörungen u.Ä.)
    • Wendungshilfe bei Beckenendlage
    • Körperarbeit zur Geburtsvorbereitung (z.B. Yoga,Gymnastik u.Ä.) Nicht alle Kurse werden von der Krankenkasse übernommen, vorher abklären!
    • Geburtsvorbereitende Akupunktur (wird in der Regel nicht von der Kasse bezahlt)
    • Säuglingspflegekurse (wird in der Regel nicht von der Kasse bezahlt)
  2. Betreuung während der Geburt:
    • in einer Klinik (mit stationärer Aufnahme oder ambulant)
    • im Geburtshaus
    • zu Hause
  3. Betreuung und Beratung im Wochenbett und während der Stillzeit:
    • auf der Wochenstation einer Klinik während des stationären Aufenthalts

Zu Hause (bis zu 16 Besuche in den ersten acht Wochen nach der Geburt, in den ersten zehn Tagen nach der Geburt bei Bedarf täglich)

Was macht eine Hebamme?

Hebammen sind die Fachfrauen für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillen. Hebammen sind dafür speziell ausgebildet worden und dürfen per Gesetz eigenständig arbeiten.

Welche Leistungen bieten Hebammen an?

 

  1. In der Schwangerschaft
    • Beratung
    • Geburtsvorbereitungskurse
    • Vorsorgeuntersuchungen
    • Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden
    • Wendungshilfe bei Beckenendlage
    • Körperarbeit (Yoga, etc.)
    • Akupunktur, alternative Heilmethoden
    • Säuglingspflegekurse, Tragetuchkurse, Stillkurse, etc.
  2. Betreuung unter der Geburt
    • in der Klinik (Klinikhebammen oder Beleghebammen)
    • im Geburtshaus
    • zu Hause
  3. Nach der Geburt
    • in der Klinik (Wochenstation)
    • zu Hause (Wochenbettbetreuung, bis zu 16 Besuchen in den ersten acht Wochen)
    • Stillberatung (bis zum Ende der Stillzeit, max. bis zum Ende des 2. Lebensjahres des Kindes)
    • Beikosteinführung
    • Rückbildungskurse
    • Baby-Massage-Kurse
    • Stillgruppen

 

Kann sich jede Frau direkt an eine Hebamme wenden? Was kostet die Betreuung?

Sie können sich frei für die Hebamme Ihrer Wahl entscheiden. Die Kosten für die Betreuung übernimmt die Krankenkasse. Privat Versicherte müssen sich über ihre Leistungsansprüche bei ihrer privaten Krankenversicherung informieren.

Wann sollte man sich mit einer Hebamme in Verbindung setzen?

Für die Hebammenhilfe außerhalb der Klinik (vor und nach der Geburt) setzt man sich möglichst früh (ab 12. Schwangerschaftswoche) mit einer freiberuflich tätigen Hebamme in Verbindung. Während eines Hausbesuches, in einer Praxis oder am Telefon berät Sie die Hebamme zu allen Fragen.

Wie finde ich eine Hebamme in meiner Nähe?

Freiberufliche Hebammen findet man in Hebammenlisten der Geburtskliniken, des Frauenarztes oder direkt beim Hebammen-Landesverbandes des jeweiligen Bundeslandes.