Nasenbluten

Nasenbluten

Jeder kennt vermutlich den Begriff „Nasenbluten“, medizinisch Epistaxis genannt. Wie entsteht Nasenbluten?

Nasenbluten tritt meist durch Austrocknen der Nasenschleimhäute auf, die durch Allergien, trockene Kälte, klimatisierte oder überheizte Räume verursacht werden können. Durch häufiges Schnäuzen und Nase putzen platzen die zarten Blutgefäße der vorderen Nasenscheidewand.
 

Kann ich etwas zur Vorbeugung des Nasenblutens tun?

Pflegen Sie gleich zu Beginn der Schwangerschaft die Nasenöffnung mit Nasenöl oder –Salbe. Bei trockener Heizungsluft verwenden Sie Luftbefeuchter und bei Schnupfen benutzen Sie möglichst eine Nasendusche mit einer Salzwasserlösung, um die Schleimhäute vor dem Austrocknen zu schützen.

Was tun bei Nasenbluten?

Setzen Sie sich hin und beugen Sie den Kopf sich nach vorn, zusätzlich drücken Sie minutenlang die Nasenflügel zusammen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, legen Sie sich eine Eiskrawatte in den Nacken, wodurch sich die Blutgefäße wieder zusammenziehen.

Die häufig geäußerte Meinung, man solle sich hinlegen bzw. den Kopf in den Nacken legen, ist wenig geeignet, denn das Blut kann so leichter in die Speiseröhre und in den Magen gelangen und dort eine Übelkeit auslösen. Zudem kann auf diese Weise das Ausmaß der
Blutung nicht beurteilt werden.

 

Was tun, wenn das Nasenbluten immer wieder auftritt?

In einem solchen Fall sollten Sie einen Hals-Nasen-Ohren Arzt aufsuchen, um auch Krankheiten auszuschließen, die unabhängig von der Schwangerschaft sind.

In manchen Fällen kann der Punkt, aus dem es am häufigsten blutet, der „locus kieselbachii“ mit hochfrequentem Strom verschorft werden.

 

Vermeiden Sie bei Nasenbluten unbedingt ASS-haltige Medikamente

(Acetyl-Salycyl-Säure), da sie die Gerinnung herabsetzen und das Nasenbluten verstärken.