Stillen, Sex und Verhütung

Bin ich während des Stillens vor einer erneuten Schwangerschaft gefeit?

Allgemein wird das Stillen von der Entbindung an über einen längeren Zeitraum empfohlen (mind. 6 Monate).
Das Stillen selbst unterdrückt einen Eisprung, jedoch ist ein sicherer Empfängnisschutz damit aber nicht gewährleistet.
 
In der Stillzeit ist es daher ratsam, eine Verhütung zu betreiben.

Sehen Sie dazu bitte ausführlich unter:
http://www.motherstalk.de/admin/faq.mod/faq/index.faq.phprkat_id=1142&nkat=0mothers-talk.de/
 

Reicht Stillen zur Verhütung aus?

Nein, nur, wenn Sie ganz regelmäßig stillen, d.h. tagsüber alle 4, nachts mindestens alle 6 Stunden, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft gering (ca. 2 %).
Hilfreich ist es, wenn Sie sich an die LAM-Kriterien halten./sehen Sie dazu unter mothers-talk.de

siehe bitte: mothers-talk / Wochenbett / Verhütung/Baby und Familie/ Stillen und Wochenbett.
 

Stillen und Sex, geht das?

Ein Baby bringt das Familienleben erst einmal ganz schön durcheinander. Viele Paare haben Angst, dass ein Baby auch Ihr Liebesleben beeinflussen könnte.
Die Forsa-Umfrage im Auftrag der „Eltern“ trägt zur Beruhigung bei: 57% aller neugebackenen Eltern sind zufrieden mit ihrem Liebeslebens, fast die Hälfte meint, es sei so gut, wie zuvor.

In den ersten 6 Wochen nach der Geburt haben nur wenige Paare Lust auf Sex und insgesamt nimmt die wöchentliche Frequenz ab.
Natürlich liegt das an der ungewohnten Belastung, Tag und Nacht für das Baby parat zu stehen. Viele sind dann einfach zu müde, um mit ihrem Partner zu schlafen, zumal die Nacht durch die Stillunterbrechungen kurz ist.

Die Rechnung mancher Eltern, das Baby frühzeitig abzustillen, um dann besser schlafen zu können, geht nicht auf. Wissenschaftlerinnen der Universität West Virginia/USA stellten keinen Unterschied bezüglich der Länge und Qualität des Schlafes fest zwischen Frauen, die ihre Babys stellten und solchen, die Ihnen die Flasche gaben. Die Mütter hatten wochenlang ein Schlaftagebuch geführt.

Vielen Eltern gelingt es deshalb nur schwer, abzuschalten und Zeit füreinander zu finden. In Familien, in denen die Mütter allein für die Kinderaufzucht und den Haushalt zuständig waren, ist die Sex-Frequenz nur halb so hoch, wie in Familien, die gemeinsam dafür sorgen. Nutzen Sie die Kinderpausen (Schlafzeiten) dazu, Ihre Lust auszuleben.