Mobbing in der Schule

Was ist Mobbing?

Laut Wikepedia bedeutet Mobbing:
Für den Psychologen und Mobbingforscher Dan Olweus

Wie häufig kommt Mobbing vor?

Aus Österreich erreicht uns eine Studie, aus der hervorgeht:
Jedes 4. Kind wird in der Schule gemobbt.
In Deutschland wird es sicherlich nicht anders sein.
Jeder Erwachsene kennt dies noch aus seiner eigenen Schulzeit. Es wurde gespottet, beleidigt, verunglimpft und der Betroffene hatte kaum Chancen, sich gegen Anfeindungen zu wehren.Mobbinghat inzwischen eine ganz andere Dimension erreicht durch Handy, iPot, iPhone und Internet. Alles, was ins Netz gestellt wird, ist somit öffentlich und jeder hat Zugriff.

Wer ist ein Mobbing-Opfer?

Der Psychologe und Mobbingforscher Olweus unterscheidet zwischen zwei Idealtypen von Mobbingopfern an Schulen:

  • passives Opfer
  • provozierendes Opfer

Die passiven Opfer sind im Allgemeinen ängstlicher und unsicherer. Sie sind empfindlich, vorsichtig und schweigsam, und lehnen sehr oft Gewalttätigkeit ab. Nach Olweus signalisiert das Verhalten der Opfer ihrer Umgebung, dass sie Angst

 

Was kann man gegen das Mobbing tun?

Zunächst einmal ist es für Lehrer, Eltern und Freunde schwer, Mobbing überhaupt zu erkennen, weil die Opfer sich schämen, Anfeindungen anderen mitzuteilen.
Da Mobbing schwer zu beweisen ist, werden Vorkommnisse von Schulen und Eltern allzu oft ignoriert und tabuisiert, aber, wer als Eltern, Lehrer oder Vorgesetzter mit Mobbing konfrontiert wird, istverpflichtet einzugreifen. Eltern und Lehrer sollten sich untereinander austauschen, um sich des bestehenden Problems bewusst zu werden.
Damit Mobbing nachzuweisen ist, sollte ein Tagebuch geführt werden, in dem Tag, Uhrzeit und Beteiligte festgehalten werden.
Je früher man reagiert, um so eher besteht die Chance, das Mobbing zu unterbinden.
Mobbingprobleme sollten vom Lehrer in der Klasse und auf Elternabenden thematisiert werden, um gemeinsame Lösungen zu finden und somit auf die mobbenden Kinder einwirken zu können.
Lehrer und Eltern sollten diesen Konflikten nicht ausweichen, sondern sie als Chance für eine verbesserte Kommunikation untereinander verstehen.

Welche Auswirkungen hat das Mobbing in der Schule?

Kinder, die ständig gemobbt werden, stehen unter Stress.
Die schulischen Leistungen werden zunehmend schlechter, da die Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis abnehmen.

Verletzungen und blaue Flecken der gemobbten Kinder werden meist auf selbstverschuldete Stürze und nicht auf Tätlichkeiten mobbender Kinder ausgegeben.

Häufig treten Symptome wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit und Appetitlosigkeit sowie auch Schlaflosigkeit auf.
Die Kinder ziehen sich zurück, wirken verschlossen, werden schullustlos, sind angstbehaftet und neigen zu Depressionen.

Wenn diese Veränderungen im Verhalten der Kinder registriert werden, ist es Zeit, dass sich Lehrer und Eltern zusammensetzen und sich austauschen.
Für die Glaubwürdigkeit sind dabei schriftliche Aufzeichnungen sehr hilfreich.

Ständige Demütigungen können sich in Aggressionen äußern, die unter Umständen. an Schwächeren oder Geschwistern ausgelassen werden.
Amokläufe an Schulen werden häufig von Jugendlichen ausgeübt, die als isolierte Einzelgänger von ihren Mitschülern gehänselt oder gemieden wurden.