Babys Schlaf

Wie bringe ich mein Kind dazu, einzuschlafen?

Es ist wichtig, bei dem Baby die Zeichen von Müdigkeit zu erkennen und darauf zu reagieren. Der Tag sollte ruhig und entspannt ausklingen. Unruhe, laute Musik oder Fernsehen wirklich störend auf das Baby.  

Ein warmes Bad oder eine sanfte Baby Massage wirken beruhigend, Rituale geben Sicherheit und erleichtern das Einschlafen.

Rituale können sein: reden Sie beruhigend und immer leiser werdend auf das Kind ein, verabschieden Sie sich von allen wichtigen Spielgefährten  (gute Nacht, Bär, gute Nacht, Hasi etc.) Singen Sie  immer das gleiche Schlaflied, später summen Sie es und wählen Sie immer immer die gleiche Einschlafmusik auf der Spieluhr aus. 

 

 

Was ist das Pucken?

Beim Pucken wird das Baby relativ fest in eine Decke oder ein Tuch eingewickelt. Man möchte meinen, das Pucken engt ein Baby zu sehr ein und es könne nicht genügend strampeln. Aber erstens müssen Neugeborene gar nicht ständig strampeln und viele Babys – aber nicht alle – mögen diese Enge, wahrscheinlich erinnert sie das an ihre Zeit in der Gebärmutter und gibt ihnen ein Gefühl der Geborgenheit.

Die entstehende Wärme lässt die Babys besser einschlafen, da sie sich nicht durch unkontrollierte Bewegungen immer wieder selbst aus dem Schlaf reißen. Diese Wärme verringert zudem die Häufigkeit von Blähungen, was ebenfalls zu einem störungsfreien Schlaf beiträgt.

Tagsüber reicht eine leichte Decke, die den Kopf frei lässt, nachts sollte der Kopf wie mit einer Kapuze bedeckt sein, um nicht zu sehr auszukühlen. Einer weiteren Decke bedarf es üblicherweise nicht. Nur im Winter sollte eine leichte Decke zusätzlich verwendet werden, achten Sie auf die Raumtemperatur von etwa 20°C.

 

Welche Einschlafrituale gibt es?

Jede Familie hat ihre persönlichen, meist überlieferten Rituale, wie Beten, Singen, eine Spieluhr aufziehen, der Gute – Nacht – Kuss und später das Vorlesen, oder Geschichten erzählen. Einschlafrituale sollten nicht zu lange dauern und zu zeitintensiv sein. 

 

Manche Kinder brauchen einen Schnuller, andere müssen im Tragetuch o.ä herumgetragen werden, andere können nur gepuckt einschlafen. Einschlafrituale sollten allerdings nicht zu lange dauern und/oder zu zeitintensiv sein. 

 

Welchen Einfluss hat das Rauchen auf den Schlaf des Kindes?

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft geraucht haben, haben häufiger Schlafprobleme und zwar nicht nur als Baby, sondern auch in späteren Jahren, wie  2010 die amerikanische Kinderärztin K.C. Stone berichtet. Sie verglich Kinder, die in der Schwangerschaft verschiedenen Substanzen ausgesetzt waren (Nikotin, Alkohol, Drogen) mit Kindern, die denen nicht ausgesetzt waren. 

Insbesondere das Nikotin beeinflusst das Schlafverhalten und ist abhängig von der Menge der gerauchten Zigaretten.

 

Väter glauben ja gern, dass, wenn sie auf dem Balkon rauchen, hätte das keinen Einfluss auf die Kinder. Der Rauch zieht aber in die Kleidung und wird von den Kindern, z.B. wenn sie auf dem Arm gehalten werden, eingeatmet.

 

Also, liebe Väter, tun Sie sich und Ihrem Kind den Gefallen, und lassen Sie die Zigaretten stecken.

 

Mein Kind schläft schlecht. Warum?

In allen Altersgruppen bestehen bei den Menschen starke Unterschiede im Bedürfnis nach Schlaf. Kurz nach der Geburt schlafen Säuglinge durchschnittlich 16 Stunden pro Tag, bei den Sechsjährigen sind es etwa 12 Stunden, bei Vierzehnjährigen etwa 10 Stunden. 

 

Häufig liegt es auch an der zu warmen Umgebung, sei es, dass das Kind zu warm eingepackt ist (mehrere Decken statt eines Schlafsacks)

oder an dem zu warmen und trockenen Zimmerklima. 

Das Zimmer sollte nicht wärmer als 18-20°C sein, gegen die Trockenheit legen Sie ein feuchtes Handtuch über die Heizung. 

 

Welches ist die beste Schlaflage für mein Kind?

 Bis in die 70er Jahre wurde die Bauchlage als optimale Position für das Baby angesehen.

Nach umfangreichen Untersuchungen blieb in vielen Fällen eines unerklärlichen Kindstodes im Säuglingsalter (sudden infant death – plötzlicher Kindstod) einzig und allein die Kindslage als Ursache bestehen. 

Auch wenn letztlich die eigentliche Ursache des plötzlichen Kindstodes noch gar nicht gefunden wurde, brachte die Empfehlung, Kinder auf dem Rücken liegend schlafen zu legen, einen deutlichen Rückgang der Todesfälle.

Auch, wenn wir es noch nicht genauer wissen, ist damit die Rückenlage als beste Schlaflage allgemein anerkannt.

 

Warum schreien Säuglinge nachts häufig?

Junge Säuglinge schreien nicht selten zwischen den Schlafphasen nach dem Erwachen aus dem Schlaf.

Manchmal sind Hunger, volle Windel, Erbrechen oder Überwärmungsgefühl der Grund für das Schreien. Oft aber findet sich keine erklärbare Ursache. 

Zur Beruhigung der Eltern muss gesagt werden, dass ein gesunder, gut versorgter sechs Wochen alter Säugling durchschnittlich 2,75 Stunden pro Tag schreit. Wenn diese Phase nachts ist, sind die Eltern oft verzweifelt. Mit zwei Lebensmonaten ist dieses Schreien am häufigsten und sehr ausdauernd, danach nimmt es kontinuierlich ab. In dieser Phase macht sich die Ausreifung des Schlaf-Wach-Rhytmus bemerkbar.

 

Wie reagieren Säuglinge auf Ihre Umgebung?

Die Säuglinge entwickeln in den ersten Lebenswochen allmählich Einschlafrituale und sie gewöhnen sich an die Einschlafbedingungen, die ihnen die Eltern anbieten. Wenn die Kinder nach der Schlafphase erwachen und keine anderen Bedürfnisse haben, suchen sie nach "ihren" Einschlafbedingungen. Dies kann die Brust der Mutter sein, leises Summen eines Liedes oder der "Beruhigungsschnuller". Sie suchen dann nach "ihrer Einschlafhilfe", um selbsttätig ihr Bedürfnis nach erneutem Schlaf zu befriedigen. 

Bieten die Eltern ihnen falsche Hilfe an, geraten die Kinder aus ihrem Rhythmus und schreien. Die oft angewendeten falschen Hilfen sind Wechsel des Zimmers (Ehebett) und langes Herumtragen in der Wohnung. Wird dies oft praktiziert, schreien diese Kinder nach diesem neuen Rhythmus. Die Eltern sind verzweifelt und suchen spätestens dann den Kinder- und Jugendarzt auf.

Junge Säuglinge besitzen zudem bereits eine hohe Sensibilität gegenüber ihrer Umgebung. Bei Unruhe in der Familie mit Konflikten der Eltern, Trauer, schwerer Erkrankung der Eltern oder Trennung der Eltern reagieren Säuglinge und Kleinkinder sehr empfindlich mit anhaltendem Schreien. Sie merken, dass ihre gewohnte Umgebung sich verändert hat. Die Sorgen und Ängste der Eltern werden übertragen. Auch innere Konflikte der Mutter mit gewisser Ablehnung bei unerschwünschter Schwangerschaft kann eine Rolle spielen.

Kinder benötigen die kontinuierliche und enge Betreuung durch die Eltern und können auf Dauer nicht durch Tagesmütter oder Krippenbetreuung ersetzt werden

 

Wie geht man am besten mit „Schrei“-Kindern um?

Fragen Sie zunächst Ihren Kinderarzt. Schildern Sie, wann das Kind am meisten schreit, in welcher Lage des Kindes, in welchen Situationen, zu welchen Zeiten usw. Erst, wenn er keine Erklärung für das andauernde Schreien hat, wenden Sie sich an sog. Schreiambulanzen.Diese gibt es mittlerweile in ganz Deutschland. Diese empfehlen, den Säuglingen von Anfang an die Möglichkeit zu einer eigenständigen Regulierung des Schlafbedürfnisses zu lassen. 

Bei Schreikindern findet man häufig langdauernde und schwierige Geburtsverläufe, häufig auch fixierte Lagen in der Gebärmutter über längere Zeit, z.B. bei zu wenig Fruchtwasser. Die Kinder suchen den engen Eltern-Kontakt und wollen am liebsten senkrecht getragen werden, weil sie dann den Kopf nicht selber halten müssen.

Oft fällt ein Kopf-Schiefstand auf, was auch als Kiss-Syndrom bezeichnet wird (Kopf-induzierte-Symmetrie-Störung). Dieses Krankheitsbild ist unter Ärzten umstritten, dennoch gibt es Spezialisten, die durch minimale Manipulationen an der Halswirbelsäule für eine Besserung sorgen können (z.B. Dr. Koch, einer der Experten von mothers-talk). Auch eine Physiotherapie kann hilfreich sein.

 

 

Die jungen Kinder sollten möglichst nicht an Hilfsmittel und Situationen gewöhnt werden, die sie nicht selbständig einsetzen könne. Einen verlorenen Schnuller können junge Säuglinge beispielsweise nicht eigenständig im Bett wiederfinden und der Säugling schreit nach den Eltern um Hilfe. Viele Säuglinge nach dem sechsten Monat, Kleinkinder und Kinder leiden an Schlafstörungen, die ihre Eltern sehr beunruhigen. 

Nach neueren Untersuchungen klagen bis zu 50 % der Eltern über das Nicht-zu-Bett-gehen-Wollen ihrer Kinder, bis zu 50 % über Durchschlafstörungen und bis zu 33 % über Einschlafstörungen.

Durch konsequentes Verhalten der Eltern lassen sich diese lästigen Erscheinungen meist bewältigen. Hier müssen beide Elternteile ein gut abgesprochenes Konzept haben.

 

Schlafstörungen mit lang anhaltendem Schreien kann den Zusammenhalt der Familie zerstören bzw. kann in bestimmten Situationen auch zur Gewaltanwendung an den Kindern führen (Schütteltrauma). 

 

 

 

Muss ich mein Baby nachts wickeln?

 Hat das Baby keinen wunden Po und/oder nachts keinen Stuhlgang, braucht es nicht gewickelt zu werden.

Gibt es Windeln, die speziell für die Nacht geeignet sind?

 Es gibt Windeln, die speziell für die Nacht geeignet sind; sie aber eher für ältere Kinder sinnvoll.

Wie bringe ich mein Baby dazu, durchzuschlafen?

Säuglinge haben in den ersten Lebensmonaten nachts überwiegend einen leichten Schlaf, den sog. REM Schlaf (rapid-eye-movement – schnelle Augenbewegungen). Dieser Schlaf ist wichtig für die Entwicklung und das Überleben, denn er ermöglicht es dem Kind, seine Bedürfnisse, wie z.B. den Hunger, wahrzunehmen und zu äußern. 

Die meisten Säuglinge benötigen in den ersten Monaten nachts eine oder mehrere Mahlzeiten.
Von Durchschlafen spricht man, wenn das Kind mindesten 6 Stunden am Stück schläft.

Die Nacht sollte für das Baby "so langweilig" wie möglich gestaltet werden, damit es nach dem Essen schnell wieder zur Ruhe kommt.( gedämpftes Licht, wenig Ansprache und kein nächtliches Unterhaltungsprogramm).
Jedes Kind ist individuell und findet früher oder später sein eigenes Ein – und Durchschlafmuster.

Eltern sollten sich nicht von Vergleichen mit anderen Kindern verunsichern lassen oder starre Einschlafprogramme trainieren.

Welche Ursachen werden für den plötzlichen Kindstod verantwortlich gemacht.

Die Bauchlage des Säuglings wird allgemein anerkannt als entscheidende Ursache des Kindstodes gesehen.

Aber die Vermutung liegt nahe, dass auch andere Faktoren im Zusammenspiel an diesem tragischen Geschehen mitwirken. In der Medizin nennt man das ein "multifaktorielles Geschehen", also ein Ereignis, an dem mehrere Faktoren beteiligt sein müssen, wie da sind:

Ungünstige Lebensumstände, wie Belastungen in der Atemluft durch Zigarettenrauch, akute Infektionen, überheizte Wohnungen, ggf. genetische Veranlagungen und vieles andere mehr können ursächlich an einem SIDS (sudden infant death syndrome) beteiligt sein.

Zusätzlich werden Störungen der Atmung und besonders Herzrhythmusstörungen für das Geschehen verantwortlich gamcht.

Mittlerweile haben Untersuchungen gezeigt, dass es sich nicht um eine Ischämie (Verminderung der Durchblutung) im Kopf des Kindes handelt. Möglicherweise spielt der Serotonin-Spigel im Blut eine Rolle, der bei Kindern mit plötzlichem Kindstod deutlich niedriger lag, als bei anderen Kindern. (J. R. Duncan et al. JAMA 303 (2010) 430). Die ursache dafür ist noch unklar.

 

 

 

 

In welchem Monat tritt der plötzliche Kindstod am häufigsten auf?

 Die meisten Todesfälle finden zwischen dem 2. und 4. Lebensmonat statt.

Als Ursache dafür wird diskutiert, dass zu diesem Zeitpunkt der von der Mutter auf das Kind übertragene "Nestschutz" nachlässt, die Kinder aber selber noch nicht ausreichend Antikörper gegen Infektionen gebildet haben. 

Auffallend ist, dass Säuglinge viel seltener den plötzlichen Kindstod sterben, wenn sie lange gestillt werden. Die Vermutung liegt nahe, dass daurch auch der Nestschutz deutlich verlängert wird.

Wie häufig kommt der plötzliche Kindstod in Deutschland vor?

Der plötzliche Kindstod ist ein seltenes Ereignis, in Deutschland sterben etwa 150 bis 200 Kinder daran.

Bezogen auf die Gesamtzahl der Geburten von ca. 680.000 pro Jahr sind das gerade 0,03 %, d.h. von 10.000 Kindern sterben 3 Kinder am SIDS (sudden infant death-syndrome). 

Das ist für die betroffenen Eltern eine hochdramatische Situation, die sie fassungslos zurücklässt. Nur wenige werden damit von alleine fertig; scheuen Sie sich deshalb nicht, professionelle Hilfe von Trauerbegleitern und Psychotherapeuten anzunehmen.

 

 

Wie kann das Risiko eines plötzlichen Kindstodes im Vorfeld gemindert werden.

 Zunächst sind es die Lebensumstände, die auf den Säugling anggepasst werden sollten, um die bekannten Risiken zu mindern:

1. Rückenlage

2. Schlafen im Babyschlafsack

3. Schlafen im elterlichen Schlafzimmer in den ersten Monaten im eigenen Bett

4. optimale Zimmertemperatur zwischen 18 und 20°C

5. Rauchverbot in der Wohnung

6. längerfristiges Stillen anstreben (ein halbes Jahr ist wünschenswert)

insbesondere bei auffälliger Atmung (mehrfaches Aussetzen) und Herzrhythmusstörungen sollten spezielle Geräte die Atmungsaktivität überwachen:

1. es gibt sog. Sensormatten, die die Bewegungen  des Kindes registrieren und Alarm geben, wenn das Kind sich nicht mehr bewegt. Fehlalarme sind alerdings nicht selten und führen verständlicherweise zu einer starken Beunruhigung der Eltern.

2. Ganz neu (2.1.2013) ist die Mitteilung eines sog. Babybody, der die Atmungsaktivität an Bauch und Rücken misst, und Alarm gibt, wenn die Atmung aussetzt. Den Forschern des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) in Berlin  (www.izm.fraunhofer.de) ist es gelungen, eine dehnbare, flexible Sensorplatte auf einen Body zu bügeln um so die Atemtätigkeit zu überwachen.

 

Wie soll das Baby schlafen?

Das Baby sollte In einer ruhigen Umgebung im eigenen Bettchen, entweder im Schafzimmer der Eltern oder im eigenen Zimmer mir Babyphon-Anschluss.

Die Temperatur im Schlafzimmer sollte bei 18-20°C (Grad Celsius) liegem.  Am besten schläft es im Schlafsack in Rückenlage, damit es sich nicht in die Bauchlage umdrehen kann (Bauchlage ist größtes Risiko für plötzlichen Säuglingstod!).

Das Baby im Ehebett bedeutet Gefahr der Erstickung und Überwärmung durch Bettdecken der Eltern im Schlaf. Bei Allergierisiko in der Familie sollte für eine allergenfreie Umgebung gesorgt werden: keine Federn, keine Schafwolle, keine Haustiere, kein Schimmelpilz an den Wänden, möglichst keinen Teppichboden (Gefahr Hausstaub-Milben), kein Rauchen in der Wohnung.

Ab wann sollte ein Baby im eigenen Zimmer schlafen?

Für ein Baby ist eine sichere Schlafumgebung sehr wichtig. 

Die allgemeinen Empfehlungen lauten, dass das Baby  im ersten Lebensjahr im eigenen Bett im Zimmer der Eltern schlafen soll. Wahrscheinlich wirkt sich der Atemrhythmus der Eltern positiv auf das Kind aus.

 

Das Baby wird in einem Schlafsack in Rückenlage zum Schlafen gelegt. Die Umgebung sollte kühl und rauchfrei sein. Kuscheltiere und Schmusedecken haben im Babybett wegen Erstickungsgefahr nichts zu suchen.

 

In Wachphasen des Babys sollten die Eltern auf jeden Fall die Bauchlage mit ihrem Baby üben!

 

Wie kann ich den Schlaf meines Kindes überwachen?

Kaum ist der erste Schrei des Kindes nach der Geburt verklungen, treten ganz andere Sorgen in den Vordergrund: Wie wird mein Kind schlafen? Wie registriere ich nachts, dass es ihm nicht gut geht? Wie kann ich es hören? Ich habe Angst, es zu überhören.

 

Dafür gibt es sog. Babyfone.

 

Das Problem dabei ist, dass eine Reihe von Geräten einen überflüssigen Elektrosmog erzeugen. Empfohlen werden gemeinhin Babyfone, die nicht mit der DECT-Technologie ausgestattet sind. Sie arbeiten mit dauerhaften, gepulsten hochfrequenten Mikrowellen.

Lassen Sie sich möglichst nicht vorn den Aufdrucken: „Strahlungsarm“ oder „Eco-Mode“ beeindrucken und wählen sie analoge Geräte. 

 

Die elektromagnetische Strahlungsstärke liegt häufig deutlich über dem, was für Computerarbeitsplätze erlaubt ist. Eine europäische Norm wie es für das Büro selbstverständlich ist, gibt es lt. Öko-Test für Babyfone nicht. 

 

Achten Sie darauf, dass das Babyfone auch leisere Geräusche wahrnimmt, was nicht bei allen Geräten der Fall ist. 

 

Schlafstörungen durch Erkältungen. Gibt es Medikamente, die auch bei Kleinkindern verwendet werden dürfen?

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin empfiehlt bei Kindern bis zu drei Jahren auf sämtliche Medikamente wie Diphenhydramin, Dimenhydrat oder Doxylamin – allesamt sog. Anti-Histaminika zu verzichten, zumal die Zulassung für Kinder unter drei Jahren auch nicht gegeben ist. Stattdessen wird empfohlen, bei Erkältungen für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen und evt. Ibuprufen z.B. als Saft oder Zäpfchen zu verwenden.

Trotz Freiverkäuflichkeit können  mit den oben beschriebenen Substanzen Risiken verbunden sein, die bei Säuglingen und Kleinkindern zu Krämpfen, Schläfrigkeit, Herzrasen aber auch zu Unruhe, Angstzuständen und Atemstillständen führen können (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte). Quelle: Dtsch.Apo.Ztg. 152 (2012)5606 und 5656)

 

 

 

Was bedeutet die Geburt für mein Baby?

Die Geburt bedeutet für ein Baby einen einschneidenden Wechsel von einem Lebensmilieu in ein völlig anderes.

Das Ungeborene kannte im Mutterleib keinen Tag – Nacht – Rhythmus. Schlief die Mutter, war es häufig munter und turnte im Bauch. War die Mutter wach, ließ es sich von ihren Bewegungen beruhigen und in den Schlaf schaukeln.

Es war mit der Mutter auf’s Engste verbunden, lebte geborgen in einer wohltemperierten Hülle, umgeben von beruhigenden Geräuschen, wie z.B.: dem mütterlichen Herzschlag und wurde über die Nabelschnur mit allem Notwendigen zum Wachsen und Gedeihen versorgt.

 

Nach der Geburt, die eine Menge von dem Neugeborenen abverlangt, vermisst es die Enge des Mutterleibes und muss sich langsam an einen ganz anderen Lebensrhythmus gewöhnen:

 

1.     Säuglinge haben ein unterschiedliches Schlafbedürfnis und müssen das Durchschlafen erst lernen.

 

2. Neugeborene und Säuglinge brauchen, vor allem in den ersten Lebensmonaten, viel Zuwendung und                     Körperkontakt.

Sie müssen ihren Rhythmus erst entwickeln und lernen, sich selbst zu beruhigen.

 

3) Schreit das Baby, ist es sehr wichtig, dass die Eltern auf sein Weinen reagieren, seine Bedürfnisse erfüllen             und ihm Geborgenheit vermitteln.